Es ist völlig normal, vor einem Schwangerschaftsshooting aufgeregt zu sein. Schließlich geht man nicht jeden Tag zu einer Fotografin. Für viele meiner Kundinnen ist es sogar das erste Mal, dass sie professionelle Bilder machen lassen. Und dann kommen noch die Hormone dazu, die es einem nicht immer leicht machen, alles realistisch einzuordnen.
Wenn du dich also nervös fühlst: Du bist nicht allein. Und vor allem – du bist damit genau richtig.
Du wirst nicht „einfach hingestellt“
Aber keine Angst: Ich lasse dich nicht einfach vor einem Hintergrund stehen und warte mit der Kamera.
Ganz im Gegenteil.
Zuerst besprechen wir in Ruhe, wie wir starten, welche Outfits wir verwenden und was sich für dich gut anfühlt. Und dann wirst du einen Satz von mir hören, den ich während des Shootings sehr oft sage:
„Ich teste jetzt erst einmal das Licht – du musst noch gar nichts machen.“
Und genau so ist es.
Ich kümmere mich zuerst um alles Technische, damit du nicht funktionieren musst. Das Licht muss stimmen, bevor wir überhaupt an Posen denken.
Schritt für Schritt – mit klarer Führung
Ich beginne immer von unten.
Zuerst stehen deine Füße und Beine richtig, dann kümmern wir uns um deine Hände und schließlich um Kopf und Haltung. Ich zeige dir jede Pose ganz genau vor, denn nur mit Worten lässt sich vieles schwer erklären.
Während des Shootings komme ich immer wieder zu dir, rücke Kleinigkeiten zurecht, lege eine Haarsträhne anders oder lockere dein Kleid. Nicht, weil etwas „falsch“ ist – sondern weil genau diese kleinen Details am Ende den Unterschied machen.
So entstehen keine Zufallsbilder, sondern kleine Kunstwerke.
„Unfotogen“ gibt es nicht
„Fotogen“ oder „unfotogen“ sind keine Eigenschaften.
Wir fühlen uns manchmal unfotogen, weil wir in einer ungünstigen Haltung stehen. Dann entstehen Doppelkinn, kleine Fältchen oder eine gekrümmte Haltung – und wir denken, das sind wir.
Dabei ist es einfach nur die falsche Pose.
Und genau das ist mein Job.
Ich stelle dich so hin, dass deine natürliche Schönheit unterstrichen wird. Dass dein Körper weich wirkt. Dass du dich auf den Bildern wiedererkennst – nur eben von deiner schönsten Seite.
Du musst nichts können.
Du darfst dich führen lassen.